Gedenkstätte Lindenstraße

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Mitten im Potsdamer Stadtzentrum gelegen, ist die Gedenkstätte Lindenstraße ein äußerlich unauffälliger Erinnerungsort: „Ein harmloser roter Backsteinbau, des Sommers eingebettet im dichten Grün der Linden - wer ahnt schon, dass sich dahinter die Kammern des Schreckens verbargen. Zellen und Verhörräume, in denen Frauen und Männer gequält und gefoltert wurden, nur weil sie anders dachten, anders handelten, als die Herrschenden es wollten."
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  • Fotozelle, Foto: ZZF / Hans - Hermann Hertle
  • Gedenkstätte Lindenstraße, Foto: ZZF / Hans - Hermann Hertle
  • Gedenkstätte Lindenstraße, Foto: Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße / Günter Schneider
Horst Schüler, von dem diese Zeilen stammen, durfte 1941 als damals 16-Jähriger seinen Vater im Gefängnis in der Lindenstraße besuchen, einen alten Sozialdemokraten und Gewerkschafter, den die Nazis verhaftet hatten. Zehn Jahre später, im November 1951, wurde er selbst vom sowjetischen Geheimdienst unter dem Vorwurf der Spionage verhaftet. Wie er wurden zwischen 1945 und 1952 Tausende Frauen und Männer an diesem Ort als wirkliche oder vermeintliche Gegner des kommunistischen Regimes unter grausamen Bedingungen inhaftiert. Auf der Basis erpresster Geständnisse wurden sie in der Lindenstraße von sowjetischen Militärtribunalen zu langjährigen Haftstrafen oder zum Tod verurteilt.

Mit seiner Geschichte im Nationalsozialismus, in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR steht der Gerichts- und Haftort Lindenstraße für politische Verfolgung und Gewalt in den unterschiedlichen Diktaturen des 20. Jahrhunderts in Deutschland - und zugleich für die Überwindung der SED-Diktatur und den Sieg der Demokratie in der friedlichen Revolution 1989/90.

Das beeindruckendste „Exponat" der Gedenkstätte ist der gut erhaltene Zellentrakt, der von Mitte 1952 bis November 1989 als Stasi-Untersuchungsgefängnis diente. Annähernd 7.000 Menschen waren in diesem Zeitraum den menschenrechtswidrigen Haftbedingungen und Verhörmethoden der Stasi ausgesetzt.

Eine multimediale Ausstellung beleuchtet die Geschichte des Ortes von den Anfängen bis zur Gegenwart. Neben verschiedenen Bildungsangeboten werden u.a. auch Führungen und Zeitzeugengespräche angeboten.

Literatur:
  • Hans-Hermann Hertle/Gabriele Schnell, Gedenkstätte Lindenstraße. Vom Haus des Terrors zum Potsdamer Haus der Demokratie, Berlin 2014.
  • Gabriele Schnell, Das „Lindenhotel". Berichte aus dem Potsdamer Geheimdienstgefängnis, 4. Aufl., Berlin 2012.
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Mitten im Potsdamer Stadtzentrum gelegen, ist die Gedenkstätte Lindenstraße ein äußerlich unauffälliger Erinnerungsort: „Ein harmloser roter Backsteinbau, des Sommers eingebettet im dichten Grün der Linden - wer ahnt schon, dass sich dahinter die Kammern des Schreckens verbargen. Zellen und Verhörräume, in denen Frauen und Männer gequält und gefoltert wurden, nur weil sie anders dachten, anders handelten, als die Herrschenden es wollten."
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  • Fotozelle, Foto: ZZF / Hans - Hermann Hertle
  • Gedenkstätte Lindenstraße, Foto: ZZF / Hans - Hermann Hertle
  • Gedenkstätte Lindenstraße, Foto: Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße / Günter Schneider
Horst Schüler, von dem diese Zeilen stammen, durfte 1941 als damals 16-Jähriger seinen Vater im Gefängnis in der Lindenstraße besuchen, einen alten Sozialdemokraten und Gewerkschafter, den die Nazis verhaftet hatten. Zehn Jahre später, im November 1951, wurde er selbst vom sowjetischen Geheimdienst unter dem Vorwurf der Spionage verhaftet. Wie er wurden zwischen 1945 und 1952 Tausende Frauen und Männer an diesem Ort als wirkliche oder vermeintliche Gegner des kommunistischen Regimes unter grausamen Bedingungen inhaftiert. Auf der Basis erpresster Geständnisse wurden sie in der Lindenstraße von sowjetischen Militärtribunalen zu langjährigen Haftstrafen oder zum Tod verurteilt.

Mit seiner Geschichte im Nationalsozialismus, in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR steht der Gerichts- und Haftort Lindenstraße für politische Verfolgung und Gewalt in den unterschiedlichen Diktaturen des 20. Jahrhunderts in Deutschland - und zugleich für die Überwindung der SED-Diktatur und den Sieg der Demokratie in der friedlichen Revolution 1989/90.

Das beeindruckendste „Exponat" der Gedenkstätte ist der gut erhaltene Zellentrakt, der von Mitte 1952 bis November 1989 als Stasi-Untersuchungsgefängnis diente. Annähernd 7.000 Menschen waren in diesem Zeitraum den menschenrechtswidrigen Haftbedingungen und Verhörmethoden der Stasi ausgesetzt.

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  • Hans-Hermann Hertle/Gabriele Schnell, Gedenkstätte Lindenstraße. Vom Haus des Terrors zum Potsdamer Haus der Demokratie, Berlin 2014.
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